6.5 Kennzeichnungen | Sonstiges
Seriennummer
Eine (optional fortlaufende) Seriennummer kann auf jede Einzelleiterplatte oder jeden Liefernutzen aufgebracht werden. Folgende Punkte müssen abgestimmt sein:
- der Startwert pro Fertigungsauftrag bzw. pro Produktionspanel
- die Anzahl der Stellen (z.B. 2-stellig)
- der Inhalt der Seriennummer pro Leiterplatte, Liefernutzen, Produktionspanel, Auftrag
- die Darstellung der Nummerierung (z.B. Klarschrift, Data-Matrix-Code, …)
KSG-interne Kennzeichnung für Impedanz Mess-Coupons
Jede Einzel-LP bzw. jeder Nutzen bekommt eine eindeutige Seriennummer in der Form (letzte 3 Stellen der Produktionsauftrags-ID bzw. 3-stellige lfd. Nr.)
Jede Einzel-LP bzw. jeder Nutzen bekommt eine eindeutige Seriennummer in der Form (letzte 3 Stellen der Produktionsauftrags-ID bzw. 3-stellige lfd. Nr.)
DMC = Data-Matrix-Code
Aufbau des Codebildes
Die zwei Paare fester durchgehender und unterbrochener Kanten als Begrenzungslinien (Finder Pattern)
Die zwei Paare fester durchgehender und unterbrochener Kanten als Begrenzungslinien (Finder Pattern)
- Die festen Begrenzungslinien dienen zur Abgrenzung. Sie werden für die Aufrichtung und Entzerrung des DataMatrix-Codes verwendet, so dass jeder Lesewinkel möglich ist.
- Die umlaufende Ruhezone (Quiet Zone)
Diese leere Zone umgibt den DataMatrix-Code. Sie enthält keinerlei Informationen oder Muster. Die Breite der Ruhezone beträgt mindestens eine Spalte bzw. eine Zeile (besser die vierfache Breite bzw. Höhe eines Moduls) und wird zur Abgrenzung von anderen optischen Bildelementen der Umgebung benötigt. - Die den geschlossenen Kanten gegenüberliegende Ecke
Diese Ecke erlaubt das schnelle Erkennen der Codeschemata. Beim Codeschema ECC 200 mit einer geraden Anzahl Zeilen und Spalten ist das Element in der oberen rechten Ecke stets weiß. Bei den anderen genormten Codeschemata mit einer ungeraden Zeilen- und Spaltenzahl ist das Element in der oberen rechten Ecke stets schwarz. - Der Datenbereich
Dieser Datenbereich enthält die eigentliche binäre Information in kodierter Form. Je nach Größe der Matrix definiert sich damit auch die Anzahl der möglichen Informationen.
2D-Barcode als Data-Matrix-Code ECC-200
2D-Barcode als QR-Code
- Die Polarität des zu druckenden Barcodes ist zu beachten.
- Im Normalfall werden Barcodes durch schwarze Elemente (Striche, Vierecke) auf weißem Grund dargestellt = positive Darstellung.
- Mit Inkjet aufgebracht, werden weiße Elemente auf grüne Maske gedruckt. Auf einer Leiterplatte kann der Kontrast hell/dunkel unterschiedlich aussehen. Bei evtl. Kontrastproblemen ggf. die DMC-Darstellung auf negative Darstellung umschalten.
- Die tatsächliche Größe richtet sich nach Anzahl und Art der codierten Elemente (numerisch = nur Zahlen; alphanumerisch = Ziffern, Buchstaben, Sonderzeichen).
Weitere Kennzeichnungsmöglichkeiten
Es sind weitere umfangreiche Kennzeichnungsmöglichkeiten vorhanden, die nach Kundenwunsch eingefügt werden können, wie z.B.:
Es sind weitere umfangreiche Kennzeichnungsmöglichkeiten vorhanden, die nach Kundenwunsch eingefügt werden können, wie z.B.:
- Brandverhalten nach Bahnnorm EN 45545-2
- Leiterplatten-Nr.
- Leiterplattenindex
- Kundenzeichnungsnummer
- Zeichnungsindex
- Layout-Nr.
- Revisionsstand
- Lage im Nutzen / im Produktionspanel
- E-Test-Kennzeichen
- ESD- Zeichen
- ROHS-Logo
- Oberflächentabelle / Oberflächencode
- IPC- Klasse
- Materialkennung
- Ländercode
- u.v.m.
Schlagworte
- Data-Matrix-Code (DMC)
- Seriennummern
- QR-Codes
- Barcodes
- Kennzeichnungen