13.1 Impedanz | Allgemeines

Bei hohen Übertragungsfrequenzen werden Leiterzüge zu „Übertragungsleitungen“ und verhalten sich wie Bauteile. Um dabei Übertragungsfehler, wie z.B. Reflexionen, zu vermeiden, muss eine Impedanzanpassung erfolgen.
Die Impedanz, dargestellt durch das Symbol Z, ist ein Maß für den Widerstand gegen den elektrischen Fluss. Sie wird in Ohm gemessen und wird auch als Schein- oder Wechselstromwiderstand bezeichnet.
Die Impedanz ist u.a. abhängig von:
  • Leiterbahnbreite
  • Leiterbahnhöhe
  • Leiterbahnabstand
  • Abstand zur Referenzlage
  • Lötstopplackdicke
  • Dielektrizitätskonstante/Permittivität des Dielektrikums
Der Impedanzwert kann bei der KSG mit einer Messung an einem Mess-Coupon ermittelt und in einem Messprotokoll nachgewiesen werden.
Leiterplatte mit "Single ended" Impedanzleitern
Leiterplatte mit "Single ended" Impedanzleitern

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Wegweisende Technologien durch präzise Impedanzkontrolle: Die Rolle der Leiterplatte

Schlagworte

  • Impedanz
  • Relative Permittivität (Dk)
  • Impedanzkontrolle
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